Fab.Future Ruhr unterwegs: Einblicke in die Dutch Design Week

Wie entstehen neue Ideen, und was braucht es, damit aus kreativen Ansätzen konkrete Lösungen werden? Diesen Fragen sind wir im Rahmen des Projekts Fab.Future Ruhr bei unserem Besuch der Dutch Design Week in Eindhoven nachgegangen. Das durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union geförderte Projekt verfolgt das Ziel, die Innovationskraft im Ruhrgebiet durch die Vernetzung von Wissenschaft, Makerspaces und Kreativwirtschaft zu stärken. Zwischen innovativem Design, neuen Materialien und kreativen Arbeitsorten haben wir vielfältige Eindrücke gesammelt, die neue Perspektiven auf unsere Arbeit im FabLab eröffnen.
Unser Besuch begann mit der Ausstellung Rethinking, die dazu einlud, bestehende Ansätze zu hinterfragen und neue Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken. Anschließend ging es weiter zur Sectie-C, einem ehemaligen Industrieareal, das sich zu einem kreativen Treffpunkt für Designer, Künstler und Handwerker entwickelt hat. Zwischen Werkstätten, Ateliers und Ausstellungsräumen konnten wir unterschiedliche Designansätze entdecken und erleben, wie Kreativität, Handwerk und Experimentieren zusammenwirken. Auch im Klokgebouw erwarteten uns vielfältige Einblicke in aktuelle Designprojekte und innovative Ideen. Bei Piet Hein Eek stand die Verbindung von industrieller Architektur, handwerklicher Gestaltung und außergewöhnlichem Möbeldesign im Mittelpunkt. Zum Abschluss besuchten wir das Philips Museum und erhielten Einblicke in die Geschichte und die technischen Innovationen des Unternehmens.
Was die verschiedenen Stationen miteinander verbindet, ist die Möglichkeit, Dinge neu zu denken und Ideen praktisch erfahrbar zu machen. Genau dieser Ansatz spielt auch für Fab.Future Ruhr eine wichtige Rolle. Das Projekt stärkt die Vernetzung von Wissenschaft, FabLabs, Makerspaces sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft, um neue Impulse für Innovation im Ruhrgebiet zu schaffen.
Für uns war der Besuch deshalb mehr als ein Einblick in aktuelle Designentwicklungen. Er hat gezeigt, wie wichtig offene Räume für kreatives Arbeiten, interdisziplinärer Austausch und das gemeinsame Entwickeln neuer Ideen sind. Hier entstehen Möglichkeiten, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Neues auszuprobieren und Ideen weiterzuentwickeln. Die Eindrücke aus Eindhoven nehmen wir als Inspiration für unsere weitere Arbeit im FabLab mit. Denn auch bei uns geht es darum, Menschen zusammenzubringen, Experimente zu ermöglichen und Ideen Schritt für Schritt in greifbare Lösungen zu verwandeln.








