Quantum Peaks II: Quantentechnologien erleben und gemeinsam weiterdenken

Quantum Peaks II: Quantentechnologien erleben und gemeinsam weiterdenken

Drei Tage, drei Challenges und viele neue Perspektiven.

Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2026 fand in Garmisch-Partenkirchen das Quantum Peaks II Science Camp statt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO und QUANDERLAND haben wir ein Format auf die Beine gestellt, bei dem Wissenschaft, Praxis, Bildung und ganz viel Neugier zusammenkamen. Und wir können sagen: Die Stimmung war richtig gut.

Gemeinsam an echten Herausforderungen arbeiten

Im Mittelpunkt des Science Camps standen drei Challenges. Dabei ging es nicht darum, Quantentechnologien nur theoretisch zu betrachten. Die Teilnehmenden sollten sich ganz konkret mit möglichen Anwendungen beschäftigen und gemeinsam Ideen entwickeln.

Nachhaltige Gebäude

Wie können Gebäudehüllen sichtbar gemacht und Energiebedarfe besser verstanden werden?

Quantensensorik

Wie können intelligente Spezialfahrzeuge, präzisere Sensorik und sichere Transporte durch Quantentechnologien ermöglicht werden?

Quantum Heart

Wie können wir das Magnetfeld des Herzens sichtbar machen und dadurch neue Erkenntnisse neben dem klassischen EKG gewinnen?

Über die drei Tage wurde diskutiert, ausprobiert, getüftelt und natürlich auch viel miteinander gelacht. Die unterschiedlichen Hintergründe der Teilnehmenden sorgten dabei immer wieder für neue Perspektiven. Am letzten Tag wurde es dann spannend: Die Teams präsentierten ihre Ergebnisse in Pitches. Es war beeindruckend zu sehen, was innerhalb so kurzer Zeit aus den einzelnen Fragestellungen entstanden ist.

Quantum Minilabs unterwegs

Für uns durfte natürlich auch unser Projekt Quantum Minilabs aus der Förderlinie „quantum aktiv“ nicht fehlen. Mit den Quantum Minilabs wollen wir Quantentechnologien verständlich und vor allem erlebbar machen. Die Experimentierboxen ermöglichen einen praktischen Zugang zur Quantenphysik und zeigen, dass der Einstieg in dieses spannende Themenfeld gar nicht so kompliziert sein muss.

Passend dazu waren wir während Quantum Peaks II auch beim Erzbischöflichen St.-Irmengard-Gymnasium in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Dort durften wir mit unseren Quantum Minilabs Workshops geben und Schüler:Innen erste Einblicke in die Welt der Quantentechnologien ermöglichen.Gemeinsam wurde dabei unter anderem das Michelson-Interferometer ausprobiert. So konnten die Schüler:Innen direkt erleben, wie Interferenz sichtbar gemacht werden kann und welche Rolle solche Phänomene in der Quantenphysik spielen.

Auch mit den restlichen Teilnehmenden des Quantum Peaks II Science Camps konnten wir einen Workshop durchführen. Hier stand unter anderem ODMR, also Optically Detected Magnetic Resonance, auf dem Programm. Mit dem Experiment konnten die Teilnehmenden einen praktischen Einblick in eine Methode der Quantensensorik bekommen und selbst erleben, wie sich Quanteneffekte messen und sichtbar machen lassen. So wurde aus Theorie schnell Praxis und aus abstrakten Begriffen wie Interferenz oder Quantensensorik wurde gemeinsames Ausprobieren.

Wissenschaft trifft Bergpanorama

Neben den Workshops, Challenges und Pitches gab es natürlich auch Zeit für Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Ein besonderes Highlight war die Sunrise Wanderung am letzten Tag. Früh morgens ging es gemeinsam in die Berge. Der Sonnenaufgang, das Bergpanorama und die Gespräche unterwegs waren ein besonderer Abschluss für drei intensive Tage. Denn manchmal entstehen neue Ideen eben nicht nur im Workshopraum. Für uns war Quantum Peaks II vor allem eines: eine tolle Gelegenheit, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam über die Zukunft der Quantentechnologien nachzudenken.

Ein großes Dankeschön geht an das Fraunhofer IAO, QUANDERLAND und natürlich an alle Teilnehmenden, die mit ihrer Neugier, ihren Ideen und ihrer guten Stimmung dafür gesorgt haben, dass die drei Tage zu etwas Besonderem wurden. Wir nehmen viele neue Eindrücke und spannende Ideen mit zurück ins FabLab und freuen uns darauf, die entstandenen Kontakte und Ideen weiterzuverfolgen.